Gewinne laufen lassen mit Trendfolge im EUR/USD 240 Minuten Chart

 

Sie möchten den Inhalt zum Gewinn laufen lassen Video lesen. Hier finden Sie hier die Transkription:

Ein herzliches Hallo und willkommen. Mein Name ist Philipp Greineder und ich bin verantwortlicher Trading Coach bei Kagels-Trading. In diesem Video möchte ich Ihnen heute mehr Informationen über das wichtige Thema „Gewinne laufen lassen“ mitteilen.

Bevor ich natürlich mit dem Video beginne, möchte ich Ihnen einen groben Überblick mitgeben und auch eine Einteilung des Videos, damit Sie immer wissen, wo wir uns aktuell gerade befinden und Sie das Ganze somit möglichst gut strukturiert aufnehmen können.

Zu Beginn möchte ich mit Ihnen über den allgemeinen Bereich „Gewinne laufen lassen“ sprechen. Es ist sehr wichtig, dass Sie verstehen, wo Sie aktuell in Ihrem Trading sind, damit Sie das Ganze auch dementsprechend gut einordnen können. Wir werden dann alles letztendlich im zweiten Teil des Videos am Chart anwenden. Hierzu werden wir von dieser Ansicht der Kamera auf meinen Desktop wechseln, und ich werde Ihnen praktisch zeigen, wie ich das persönlich umsetze und was Sie vielleicht mitnehmen könnten.

Im letzten Teil dieses Videos möchte ich einen zusätzlichen Teil besprechen, wie Sie psychologisch an diesen Bereich des „Gewinne laufen lassen“ herangehen können, um somit vielleicht noch mehr Erfolg mit Ihrem Trading zu haben.

Kommen wir zum allgemeinen Vorwort. Sie sollten auf alle Fälle schon einmal wissen, dass Sie, wenn Sie sich mit dem Thema des „Gewinne laufen lassen“ beschäftigen, auf einem guten Weg sind, denn Sie haben vorher bereits einige logische Schritte erledigt. Sie kennen sich mit Ihrer Strategie, mit Ihrer Chartanalyse aus und machen sich nun Gedanken darüber, wie Sie noch mehr aus Ihrem Kapital herausholen können.

Das wichtigste im Trading ist der Kapitalerhalt

Wenn Sie sich dieses Video ansehen und haben sich im Grunde noch nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, sollten Sie sich keine Sorgen darüber machen. Das ist ein völlig normaler Schritt, und dieser wird irgendwann auch bei Ihnen eintreten. Der erste und größte Schritt, den Sie jedoch erreichen sollten, und den Sie vor allem auch erreichen müssen, ist der Kapitalerhalt. Ich persönlich betrachte den Kapitalerhalt als einen der wichtigsten Schritte jedes Anfängers im Tradingbereich. Der Kapitalerhalt bedeutet, dass Sie regelmäßig traden und Ihre Positionen absetzen, d.h. Sie eröffnen Ihre Positionen und schließen sie und pendeln plus/minus Null immer um Ihr Anfangskapital, das Sie einbezahlt haben. Dadurch entstehen einmal minimale Verluste und dann zuweilen minimale Gewinne, aber im Großen und Ganzen bewegt sich Ihr Konto nicht. Das bedeutet, Sie bleiben mehr oder weniger auf einer Linie stehen.

Zuerst muss immer der Spread verdient werden

Dies hört sich vielleicht schlecht bzw. unspektakulär an, aber dieser Schritt ist überaus wichtig, denn Sie dürfen nie vergessen, dass ein normales Brokerkonto immer mit einem Spread behaftet ist. Ein Spread ist eine Gebühr, die Sie Ihrem Broker entrichten, damit Sie Ihre Position überhaupt eröffnen dürfen, d.h. heißt also, wenn Sie einsteigen, werden Sie automatisch schon einige Punkte unterhalb angesetzt.

Wahrscheinlich ist Ihnen folgendes bereits aufgefallen: Sie eröffnen eine Position, und der Kurs ist sofort rot, obwohl sich der Kurs noch überhaupt nicht bewegt hat. Das ist der Spread, also die Gebühr, die Sie Ihrem Broker für die Nutzung Ihres entrichten müssen. Damit möchte ich sagen, dass Sie immer einen negativen Einstieg haben.

Das heißt also, wenn Sie auf lange Sicht Ihr Konto auf Null halten, machen Sie theoretisch immer schon kleine Gewinne, denn Sie schaffen es, die Brokergebühr auszugleichen. Und wenn Sie sich intensiv mit Trading beschäftigen und dies über einen längeren Zeitraum machen, werden Sie feststellen, dass Sie diesen Punkt erreichen werden.

Danach kommt „Gewinne laufen lassen“

Und wenn Sie diesen Punkt erreicht haben, kommt der nächste Schritt, nämlich „Gewinne laufen lassen“, und das ein ganz natürlicher und logischer Schritt beim Trading, denn um was geht es denn? Es geht darum, möglichst viel Geld zu bekommen. Das ist völlig normal. Wie können Sie nun recht geschickt vorgehen? Sie sollten im Hinterkopf behalten, dass dieses Verlangen nach mehr Gewinn natürlich ist, denn darum traden wir ja alle. Der Gierfaktor spielt aber auch eine entscheidende Rolle. Übertreiben Sie also nicht, vor allem zu Beginn.

Nun kommen wir zum zweiten Teil. Wir sprechen von der Chartanalyse. Es gibt durchaus sehr effektive Mittel, wie Sie mit der Chartanalyse Ihre Gewinne maximieren können. Dazu sollten Sie noch eines wissen: Wenn Sie eine Position eröffnen, so spricht man von einem anfänglichen Chancen-Risiko-Verhältnis (CRV). Das, was Sie ungefähr am Anfang planen, was Sie also als Gewinn haben möchten und welchen Verlust bzw. welches Risiko Sie eingehen wollen. Wenn also die Position in die Gegenrichtung läuft, dann entscheide ich, bis zu welchem Punkt ich die Position ins Negative laufen lasse, bevor ich sie ausstoppen lasse.

Das anfängliche Chance-Risiko-Verhältnis planen

Dieses anfängliche Chancen-Risiko-Verhältnis, d.h. welchen Gewinn Sie anstreben, während Sie ein bestimmtes Risiko eingehen, unterscheidet sich vom „Gewinne laufen lassen“. Damit möchte ich sagen, dass ich dieses anfängliche Chancen-Risiko-Verhältnis immer plane. Ich weiß nicht, ob dieser Trade in einigen Wochen einen gigantischen Gewinn abgeworfen hat. Entscheidend ist dabei, dass ich darauf reagiere. Ich reagiere in dieser Position. Es kommt sogar oft vor, dass eine Position läuft und läuft, das haben Sie aber nicht von Anfang an geplant, und das können Sie auch gar nicht, und das ist auch nicht nötig.

Wie das funktioniert, und wie Sie sich etwas besser orientieren können, sehen Sie jetzt auf meinem Bildschirm.

Ich benutze die TradingVew Chartsoftware

Herzlich willkommen auf meinem Chartfenster von Tradingview.com. Das ist eine webbasierte Trading-Plattform, auf der Sie so gut wie alles finden, was Sie für Ihr tägliches Trading benötigen, unter anderem auch die Chartsoftware, mit der Sie so gut wie jedes handelbare Produkt darstellen, analysieren und nachvollziehen können. Diese kann ich Ihnen absolut empfehlen. Alles ist kostenlos, wobei nur ab und zu ein Werbebanner auftaucht, aber das ist durchaus zu verkraften.

Gewinne laufen lassen – den Trend im Rücken haben

Kommen wir nun zum „Gewinne laufen lassen“. Vor allem sollten Sie folgendes verstanden: „Gewinne laufen lassen“ heißt, dass Sie den Trend im Rücken haben. In erster Linie haben Sie erst einmal einen Trend, und das ist bereits der erste Punkt, den ich ansprechen möchte.

Wenn ich beispielsweise irgendeine Option nehme – das ist hier eine Darstellung einer Position – und diese nun hier reinlege, dann sollten Sie hier sehen, dass wir uns hier oben eher seitwärts bewegen und eher trendlos. Wir haben also einen ständigen Wechsel zwischen roten und grünen Kerzen, und die Bewegungen gleichen sich irgendwie ständig aus. Für das „Gewinne laufen lassen“ eignet sich eine solche Kurssituation absolut nicht, und das sollte Ihnen bewusst sein. Für „Gewinne laufen lassen“ sollten Sie unbedingt eine Trendsituation haben, wie etwa hier. Trend ist immer eine Richtung, in diesem Fall fällt der Preis, und diese Trendrichtung können wir uns ziemlich gut zunutze machen. Wie wir sehen, ist das ein sehr guter Trend, wenn Sie diesen so handeln würden. Allerdings handelt es sich dabei lediglich um ein Sechstel oder ein Siebtel der Bewegung. Sie können somit noch wesentlich mehr mitnehmen.

Ich zeige Ihnen jetzt, wie ich das Ganze handhabe, und wie das überhaupt realitätsnah umsetzbar ist. Ich möchte Ihnen nun nicht dieses Video zeigen, um Ihnen etwas vorzumachen. Sie können hier enorm viel Geld gewinnen bis hier runter zum Ende des Abwärtstrends. Aber diese Kursbewegung bis hier runter werden Sie nur in den seltensten Fällen mitnehmen, aber das müssen Sie auch nicht, denn Sie werden genügend Geld verdienen, wenn Sie nur einen Teil dieser Bewegung mitnehmen. Ich zeige Ihnen jetzt, wie das funktioniert.

Der Markt durchbricht eine Widerstandszone

Wenn ich davon ausgehe, dass ich hier eine Position eröffnet habe, dann sehe ich, dass wir hier unten einen Bereich haben, der den Kurs erstmalig hier darüber bringt. Sehen Sie dieses orangefarbene Rechteck, das ich hier eingezeichnet habe, das ausschlaggebend dafür ist, dass der Kurs hier immer wieder daran abprallt und nach oben gedrückt wird. Dabei handelt es sich um eine Widerstandszone, ein Bereich, an dem immer wieder etwas passiert. In diesem Fall ist es so, dass ich hier davon ausgehe, dass der Kurs durchbricht. Er bricht jetzt hier durch, und beim Durchbrechen eines Widerstandes ist es so, als würde man dem Ganzen noch einen Schub geben. Stellen Sie es sich vor wie einen morschen Boden. Das ist der Boden eines Dachobergeschosses, der sehr morsch ist. Sie trampeln mehrmals darauf herum und können immer wieder wegspringen, aber als Sie das letzte Mal darauf springen, brechen Sie durch. Und genau dieses Durchbrechen passiert auch mit dem Kurs: Er bricht durch. Sie befinden sich zunächst im freien Fall, und Sie fallen praktisch auf die nächste Ebene Ihres Hauses, also ins nächste Stockwerk.

Trendbewegungen laufen in Stufen

Nun habe ich schon vorweggenommen, was ich Ihnen sagen möchte, denn eine Trendbewegung erfolgt immer über Stufen, quasi über Stockwerke. Diese Stockwerke kann man analysieren und auch traden. Hier gehen wir also short, wir fallen sozusagen herunter. Wir sehen, dass wir hier anscheinend das nächste Stockwerk ausbilden. Dazu brauche ich diese Bewegung nicht mehr, denn es reicht mir schon, wenn ich mir das hier ansehe, dass ich hier schon Reaktionen hatte, denn dann kann ich nämlich davon ausgehen, dass ich diese Bewegungen auch in Zukunft haben werde.

Nun sehe ich also folgendes: Mit dem Durchbrechen durch diesen Boden, wobei ich durch diesen Boden durchbreche und hier auf die nächste Ebene falle, ereignet sich noch ein kurzes Abprallen. Das können Sie sich so vorstellen, dass Sie nicht selbst herunterspringen, sondern einen Ball herunterwerfen, der unten nochmals kurz hochhüpft, um dann herunterzufallen.

Der Pullback als Werkzeug, um Gewinne laufen zu lassen

Die Bewegung, die hier hochgeht, nennt man Pullback, das ist einfach ein kurzes Abprallen an diesem Stockwerk, an dieser Zone. Und dieser Pullback ist äußerst wichtig. Das ist unser Werkzeug, um möglichst gut und möglichst lange Gewinne laufen zu lassen.

Nun mache ich folgendes: Ich zeichne einfach eine rote Linie, und das ist unser Stop-loss. Wenn ich jetzt hier oben irgendwo eingestiegen bin und die Kurse fallen hier durch, dann ist das Erste, was ich mir ansehe, die untere Kante bei der Shortposition (die obere Kante bei der Longposition). Die untere Kante ist durchbrochen, also kann ich diese untere Kante als Absicherungspunkt für meinen ersten Stop-loss betrachten, den ich sehe. Das würde dann so aussehen: Wenn ich hier oben irgendwo eingestiegen bin und hier mein Anfangs-CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) ist, kann ich diesen Stop-loss nehmen und herunterziehen. Dann habe ich schon mal einen kleinen Gewinn abgesichert.

Was ich jetzt abwarten muss, ist das tatsächliche Treffen der nächsten Zone. Der Pullback ist erst dann wichtig, wenn wir die Zone getroffen haben. Dann hüpft der Ball zurück, und es erfolgt der Pullback. Das ist dieses Teil hier oben. Und dieses Teil ist absolut entscheidend dafür, wie ich meinen Stop-loss danach platziere. Das ist äußerst wichtig.

Das Stop-Loss an den Pullback anpassen

Es ist so, dass der Kurs an diesem Punkt entweder weiter steigen oder weiter fallen kann. Und genau das, was der Kurs hier macht, diese Entscheidung ist wichtig für meinen Stop-loss. Steigt der Kurs hier weiter, dann lassen Sie diese Stop-loss-Order hier liegen und lassen sich einfach ausstoppen, denn es kann passieren, dass der Kurs hier einen Negativ-Pullback vollzieht und dann hier durchmarschiert – so in diese Richtung. Und dann haben Sie auf einmal von viel Gewinn viel Verlust. Das ist Ihnen bestimmt schon einmal passiert. Das passiert jedem einmal.

Wenn allerdings der Kurs diesen Pullback weiter short geht, also hier herunter marschiert, was er hier auch macht, dann legen Sie Ihren Stop-loss auf die Höhe dieses Pullback. Was Sie jetzt abwarten müssen, ist das Eintreffen in diese Widerstandszone und das Brechen dieser Widerstandszone. Das haben Sie hier – fallende Kurse. Und hier unten am unteren Rand können Sie nun erneut Ihren Stop-loss platzieren.

Und das gleiche Spiel machen Sie immer und immer wieder. Als nächstes mache ich folgendes: Ich suche mir eine Treppenstufe aus der Vergangenheit, und das ist in diesem Fall dieser Bereich hier. Der wird ausgebildet hier, hier und hier. Diesen ziehe ich mir hier herüber und schaue, was passiert.

Was passiert hier? Wir haben hier wieder ein Herunterfallen. Wichtig ist, dass Sie beachten, was ich Ihnen bereits vorher gesagt habe: Sie brauchen zuerst das Eintreffen in diese Zone. Der Ball muss zuerst am Boden auftreffen. Dann muss ich aufpassen bezüglich Pullback. Das ist dieser Pullback und nicht jener, denn dort ist der Ball noch nicht am Boden aufgeprallt. Das ist der Pullback. Und bei diesem Pullback achte ich wieder darauf, was passiert. Gehen wir long – äußerste Vorsicht – Stop-loss liegen lassen, ausstoppen lassen. Gehen wir short, nehme ich den Stop-loss, lege ihn wieder auf die Pullbackhöhe und warte ab. Ich habe wieder ein Treffen, ich ziehe wieder herunter; hier ist das Brechen, das ist ganz wichtig, und hier platziere ich wieder meinen Stop-loss. Das Ganze geht jetzt herunter, und hier würde ich ausgestoppt werden.

Es würde überhaupt keinen Sinn machen, wenn ich Ihnen nun sage, dass ich es anders machen würde, denn in meinem Fall würde ich hier definitiv ausgestoppt werden. Aber Sie sollten auch sehen, dass Sie aus dem anfänglichen Trade hier oben auf einmal das hier gemacht haben. Sie haben Ihre Gewinnzone mehr als verdoppelt, und das reicht auch bei weitem aus, wenn Sie sich das hier einmal insgesamt anschauen.

Widerstandszonen nutzen

Was Sie unbedingt auch lernen müssen, ist die unterschiedliche Relevanz dieser Widerstandsbereiche und wie man damit umgeht. So etwas lehren wir sehr intensiv in unserer Tradingschule, die wir für Sie konzipiert haben.

Ich fasse noch einmal alles kurz und knapp zusammen, wie Sie damit umgehen sollten:

Zusammenfassung zum Thema Gewinne laufen lassen

Sie brauchen einen Trend, um Gewinne laufen zu lassen. In diesem Trend versuchen Sie möglichst lange eingekauft zu bleiben. Analysieren Sie die Stufen Ihrer Treppe, die Stockwerke Ihres Gebäudes, die sie nach und nach mehr oder weniger durchschlagen. Passen Sie auf, was mit Ihnen oder Ihrem Ball passiert, wenn er auf dem Boden ankommt. Was passiert mit dem Pullback? Vollzieht der Pullback einen erneuten Fall, können Sie auf short gehen. Sehen Sie hier: Auftreffen des Balles; Pullback; was passiert nach dem Pullback? Geht er long: ausstoppen lassen; geht er short: Stop-loss auf Pullback legen.

Ich zeige Ihnen das noch einmal:

Stop-loss auf Pullback legen. Sie haben einen freien Fall bis auf die nächste Ebene und Sie brechen wieder durch. Was Sie jetzt machen ist, dass Sie Ihren Stop-loss hier unten anlegen. Sie fallen wieder runter, warten auf das eindeutige Auftreffen dieses Balles auf diesen Boden. Pullback. Warten, was diese Reaktion an diesem Pullback macht: Long oder Short. In diesem Fall short. Alles klar. Sie können hier wieder Ihren Stop-loss heranziehen. Wir haben wieder ein Durchbrechen mit Durchbrechen wieder am Boden dieses Widerstandes anlegen.

Gewinne entscheidend erhöhen

Sie werden feststellen, dass Sie mit so einer Vorgehensweise Ihre Gewinne auf alle Fälle entscheidend erhöhen können. Sie können nie vorhersagen, wie weit genau dieser Kurs fallen wird. Das spielt auch keine Rolle, denn ob Sie nun so viel gewinnen oder vielleicht noch bis hierher mitnehmen werden, ist absolut unwichtig. Sie haben auf alle Fälle Ihren Gewinn wesentlich weiter laufen lassen, und das ist schon einmal ein sehr guter Aspekt.

Trading Psychologie berücksichtigen

Kommen wir zum dritten und letzten Teil dieses Videos und zwar zum psychologischen Bereich. Ich habe dieses Thema bereits im Tradingplan-Video angesprochen: Sie sollten sich unbedingt – und das ist absolut wichtig – Regeln aufsetzen. Das spielt vor allem im psychologischen Bereich eine enorme große Rolle. Rückwirkend auf meine Laufzeit als Trader habe ich sehr viele Gewinne verschenkt, weil ich den Trade zu früh ausgestoppt habe, ein zu krasses Chance-Risiko-Verhältnis angelegt habe und alles einfach zu blauäugig gesehen habe. Ich habe mir gedacht, ich setze das ab, der erreicht die Position locker und habe das Ganze einfach laufen lassen. Das Ende vom Lied war, dass sich der Trade meistens sehr gut entwickelt hat, aber ich hatte den Stop-loss nicht nachgezogen und auch den Take-Profit nicht angepasst, das heißt, der Kurs ist nach oben geschossen, und hätte einen tollen Gewinn erbracht, aber der Kurs korrigierte nach unten, und so habe ich im Grunde die ganze Bewegung verschenkt und habe erst hier unten wieder auf den Kursverlauf gesehen, was dazu geführt hat, dass ich nur äußerst wenig Gewinn mitgenommen habe.

Wie können Sie das psychologisch angehen? Hier ist auf jeden Fall angebracht, dass Sie sich noch einmal mit dem Thema des Tradingplans beschäftigen, der im ersten Video auf diesem Kanal erläutert wurde, das ich Ihnen hier noch einmal einblende. Außerdem sollten Sie Regeln aufstellen, an die Sie sich halten, wenn Sie Positionen eröffnen. Für welches Chancen-Risiko-Verhältnis entscheiden Sie sich? Was tun Sie, wenn sich Ihre Position bewegt?

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich sehr, dass Sie hier waren und das Video angeschaut haben.

Was halten Sie davon, sich über die Kommentare zu äußern? Und wenn Sie Lust haben, mehr Videos mit mir zu sehen und vor allem mehr über das Trading zu lernen, dann schauen Sie doch einmal in unsere Tradingschule herein. Den entsprechenden Link finden Sie ebenfalls im Infobereich oder eben in der Videobeschreibung.

Machen Sie es gut. Ich wünsche Ihnen sehr viel Erfolg

Ihr Philipp von Kagels-Trading.de

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