FOREX Daytrading – Der Besuch im Schwimmbad fällt aus

Diese Woche lief im Forex Daytrading sehr bescheiden. Die guten Trades wurden verpasst und die schlechten voll mitgenommen. Zwei schöne Trades wurden noch zu früh geschlossen. 

Zeit für ein arbeitsintensives Wochenende

Solche Wochen hatte ich schon mehrmals. Die Trader, die schön länger dabei sind, wissen es. 

Letztes Jahr gab es vier solcher Wochen. Und auch öfter mal Zeiten, wo es generell einfach nicht so lief. 

Auf lange Sicht wurde aber jedes Mal wieder ein neues Performancehoch erreicht.

Für mich heißt es, dass ich mir dieses Wochenende alle Trades noch einmal im Detail anschauen werde und folgende Punkte bei jedem Trade überprüfen muss:

  • War der Trade laut Plan?
  • Welches Set-up bzw. welcher Ansatz wurde gehandelt?
  • Wurde der Trade „richtig“ gemanagt?
  • Gibt es ein Währungspaar was besonders gut/schlecht lief?
  • Warum hat die Trefferquote abgenommen?
  • Welcher Ansatz funktioniert aktuell besser und warum?
  • Mögliche Stellschrauben und weitere Optimierungsmöglichkeiten gibt es
  • Waren Emotionen im Spiel?
  • War ich geduldig genug?

Trading ist ein laufender Prozess der Optimierung

Es ist naiv zu denken, dass man einmal einen Ansatz oder Strategie für sich entdeckt hat und dann einfach nur noch traden kann. Erst dann beginnt die eigentliche Arbeit.

Man sollte sich regelmäßig einige Trades raussuchen und schauen, wie und was man hätte besser machen können. Denn die anderen Marktteilnehmer werden auch laufend besser, und man kann nur weiter im Haifischbecken überleben, wenn man sich laufend verbessert und dazu lernt.

Forex Daytrade im CHFJPY
Ein Beispiel für ein Signal in dieser Woche. Einen Short im CHF/JPY.

Oben habe ich Euch einen Verlusttrade von dieser Woche eingefügt. Die „Fehler“ hierbei habe ich in der Nachbetrachtung schnell erkannt.

Für mich war der Markt eigentlich Long. Doch als die 110 mit einer „großen“ Candle unterschritten wurde, ließ ich mich emotionalisieren. Jeder weiß, dass Emotionen im Trading nichts zu suchen haben. Doch trotz all den vielen Jahren, in denen ich gutes Geld an den Märkten verdient habe, passieren mir manchmal immer noch Fehler. Anstatt zu warten, ob sich die Abwärtsbewegung fortsetzt, habe ich direkt ein Signal angesagt und einen Trade platziert. Kurz darauf drehte der Markt wieder über die 110 und mein anfänglicher Long-Gedanke stellte sich als „richtig“ heraus. 

Welche zwei typischen Fehler habe ich hier gemacht?

Ich habe mich erstens von meinen Emotionen verleiten lassen und zu schnell meinen Plan geändert, obwohl es dazu keinen Grund gab. Zudem war ich zu ungeduldig und habe zu schnell gehandelt. Prinzipiell ist zwar schnelles Handeln im Daytrading keine schlechte Tugend, aber nur wenn diese auch angebracht ist. Zu diesem Zeitpunkt war sie es nicht. 

Überzeugt Euch, wie ich das Wochenende genutzt habe, um mich weiter zu verbessern und aus meinen vergangenen Fehlern und Trades zu lernen. 

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