Daytrading – Die Woche der Brexitabstimmungen und des großen Verfalls

Eine volatile Tradingwoche geht zu Ende. Diese Woche lag der Fokus auf den Brexitabstimmungen und dem großen Verfallstermin für Futures. Beide Aspekte sorgten für eine hohe Schwankungsbreite an den Märkten.

Volatilität im britischen Pfund bewahrt uns vor einer negativen Tradingwoche

Aufgrund der Brexitabstimmungen war die Volatilität im Währungspaar GBP hoch und so konnten wir dadurch zwei super Trades generieren. Hierbei konnten wir jeweils innerhalb rund einer Stunde 70 Pips Gewinn erzielen.

Diese zwei Trades sorgten dafür, dass wir im FOREX Daytrading die anderen Verlusttrades ausgleichen konnten.

So konnten wir diese Woche noch unbeschadet überstehen, obwohl wir den Montag mit drei Verlusttrades beendeten.

Auch sonst gab es diese Woche einige Verlierer. Doch zum Glück konnten wir die Verluste fast jedes Mal begrenzen und so gab es „nur“ einen Trade der im Stop Loss landete.

Schaut man sich aber die Bewegungen an den Devisenmärkten an, so wäre eine gute Performance möglich gewesen.

Hexensabbat – der große Verfall testet unsere Geduld

Vier Mal im Jahr verfallen hier Terminkontrakte wie Futures und Optionen an den drei weltweit wichtigsten Derivatebörsen – auch als Hexensabbat bezeichnet. Dies sorgt erfahrungsgemäß für eine erhöhte Volatilität.

Eine hohe Volatilität ist zwar prinzipiell für Daytrader vorteilhaft, doch ist diese zu hoch, so ist dies auch wiederum „schwerer“ zu handeln. Das ist dann der Fall, wenn beispielsweise sich der Trend innerhalb eines Tages mehrmals ändert.

Ähnlich wie beim Surfer, der Wellen zum surfen braucht, können zu hohe Wellen auch wiederum zu gefährlich werden. So ging es auch uns diese Woche im DAX Daytrading und im CFD Daytrading. Hierbei erzielten wir einen Verlust.

Der Verlust lag zwar vollkommen im normalen Rahmen, aber angesichts der vielen Chancen ist das nicht unbedingt zufriedenstellend. Zumal wir durchaus mit der hohen Volatilität zu recht gekommen wären, aber bei den guten Trades zu früh oder unvorteilhaft ausgestiegen sind.

Unvorteilhaftes Trademanagement im DAX- und CFD Daytrading

Ein Beispiel war ein Long am Mittwoch im DAX-Future. Der Entry lag bei 11.518 Punkten. Das Risiko für den Trade betrug 30 Punkte und das Kursziel lag bei 11.566 Punkten. Hierbei zogen wir aber den Stop Loss auf den Einstand nach und beendeten den Trade mit einem Ergebnis von 0 Punkten. Kurz danach wurde aber unser Kursziel erreicht. 

Am Freitag gab es einen Long im Dow Jones. Hier stiegen wir bei 25.776 Punkten ein. Als dann aber am Nachmittag der Abverkauf einsetzte und die Position sich im Verlust befand, schlossen wir den Trade, um den Verlust zu begrenzen. Auch hier kam kurz darauf die erwartete Bewegung und der Trade hätte uns doch noch einen schönen Gewinn gebracht. Diese Bewegungen sind in der Woche des großen Verfalls oft zu beobachten und das macht es wiederum etwas schwerer zu traden.

Somit konnten wir keine Performance für unsere Abonnenten erzielen, doch konnten wir diese auch vor einem größeren Verlust bewahren.

Seit Beginn des Jahres ist die Performance aber immer noch sehr zufriedenstellend und so bin ich sehr zuversichtlich, dass bald wieder eine außergewöhnlich starke Tradingwoche bevorsteht.

CFD Daytrading
Ein Longtrade im Dow Jones im CFD Daytrading. Ein Beispiel für ein suboptimales Trademanagement.